Sabbatical österreich Vertragsbedienstete

Die Art der Beendigung von Arbeitsverhältnissen und die zeitlichen Auswirkungen unterscheiden sich je nachdem, ob es sich um einen Beamten oder einen Vertragsbediensteten handelt. Österreichische oder ausländische Wissenschaftler mit den erforderlichen wissenschaftlichen oder künstlerischen Qualifikationen sowie Fachqualifikationen, die der Vakanz entsprechen, können zu Universitätsprofessoren ernannt werden. Nach dem Ernennungsverfahren (durchgeführt von einem vom Universitätssenat eingesetzten Ernennungsausschuss) werden sie vom Hochschulrektor ernannt. Bei der Unterzeichnung ihres Arbeitsvertrags mit der Universität erhalten Professoren die Lehrqualifikation (venia docendi) für das Fach, für das sie ernannt werden. Eine zuvor erworbene Lehrqualifikation ist von diesem Gesetz nicht betroffen. Die Lehrqualifikation endet am Ende des Arbeitsverhältnisses. Es gibt ein kürzeres Terminverfahren für Ernennungen von nicht mehr als zwei Jahren. Präferenzen: Neben den oben genannten Anforderungen kommen in erster Linie Bewerber mit vollwertiger Lehrqualifikation in Betracht. Bewerber, die bis zum Ende des Schuljahres als Vertragslehrer oder Erzieher im Dienst sind und aufgrund der mangelnden Nachfrage nicht mehr in ihrer früheren Funktion beschäftigt werden können, aber auch Lehrer, die aus dem Ausland zurückkehren, insbesondere Dozenten, haben den Vorzug gegenüber Bewerbern, die derzeit nicht arbeiten, wenn die gleichen Anforderungen anderweitig erfüllt sind. Bewerber, die im Dienst sind und versetzt werden wollen, haben Vorrang vor neuen Bewerbern und Absolventen von Lehrpraktika. Bewerber, die nicht (voll- und fachlich) für den Unterricht qualifiziert sind, können nur berücksichtigt werden, wenn keine vollqualifizierten Bewerber zur Verfügung stehen.

[Mehr] Befristete/unbefristete Stellen: Es gibt keine Karriere und Verträge sind befristet bis zum Niveau des ordentlichen Professors. Diese müssen sich nach 3 bis 6 Jahren berufstätig einer Prüfung unterziehen. Die Abwesenheit wird von den Universitäten nach mindestens 7 Jahren erwerbstätiger Beschäftigung gewährt. Die Zeit und Länge des Sabbaticals wird direkt mit der Universitätsverwaltung beauftragt. Bei der Personalplanung berücksichtigt der BMBWF verschiedene Aspekte, z.B. die Schülerzahl, die Altersstruktur der Lehrer, pädagogische Reformen, Rentenreformmaßnahmen etc., nutzt verschiedene Szenarien als Grundlage für die Erstellung kurz-, mittel- und längerfristiger Personalpläne und gibt die Informationen an die jeweiligen regionalen Bildungsgremien weiter.