Musterstudienplan biologie jena

Die Entwicklung von mehrzelligen Eukaryoten, nach ihrem Körperplan, wird oft von Mitgliedern von Multigenfamilien geleitet, die Transkriptionsfaktoren kodieren. MADS (für MINICHROMOSOME MAINTENANCE1, AGAMOUS, DEFICIENS und SERUM RESPONSE FACTOR)-Box-Gene bilden eine dieser Familien, die fast alle wichtigen Aspekte der Pflanzenentwicklung kontrollieren. Die vollständige Ergänzung der MADS-Box-Gene in sequenzierten Pflanzengenomen zu kennen, wird ein besseres Verständnis der evolutionären Muster dieser Gene und der Assoziation ihrer Evolution mit der Evolution von Pflanzenmorphologien ermöglichen. Hier haben wir eine Kombination aus automatischen und manuellen Anmerkungen angewendet, um den kompletten Satz von MADS-Box-Genen in 17 Pflanzengenomen zu identifizieren. Darüber hinaus wurden drei Pflanzengenome neu analysiert und veröffentlichte Datensätze für vier Genome verwendet, so dass mehr als 2.600 Gene aus 24 Arten in die beiden Arten von MADS-Box-Genen Typ I und Typ II eingeteilt wurden. Unsere Ergebnisse erweitern frühere Studien und heben die bemerkenswert unterschiedlichen evolutionären Muster von Genen des Typs I und Typ II hervor und bieten eine Grundlage für weitere Studien über die Evolution und Funktion von MADS-Box-Genen. Nach Abschluss dieses Programms sind die Absolventinnen und Absolventen für Positionen in verwandten Branchen, insbesondere in der Biotechnologie, qualifiziert. Sie können sich auch für zusätzliche akademische Qualifikationen entscheiden (PhD), z. B.

in den Bereichen Bioinformatik, Biochemie, Entwicklungsbiologie, Evolutionsbiologie, Genetik, Mikrobiologie, Molekularmedizin, Molekularbiologie, Systembiologie und Zellbiologie. Die Friedrich-Schiller-Universität sowie viele andere Universitäten im In- und Ausland bieten Doktorandenprogramme in diesen Bereichen an. Die Studierenden dieses Masterstudiengangs lernen, unabhängige wissenschaftliche Arbeiten im modernen, interdisziplinären Bereich der Molekularen Biowissenschaften durchzuführen. Schlüsselfragen in der Genetik, Zell- und Entwicklungsbiologie werden diskutiert und kritisch analysiert. Der Schwerpunkt dieser Analysen liegt – sowohl im theoretischen als auch im praktischen Sinne – auf molekularen Netzwerkanalysen auf verschiedenen Ebenen (Genomik, Proteomik und Metabolomik). Die allgemeine Erfahrung, dass “ein Bild tausend Worte wert ist” gilt auch im Bereich der Systembiologie: Imagebasierte Systembiologie ist ein moderner Ansatz, der darauf abzielt, räumlich-zeitliche Informationen in Bildern in einer Form zu extrahieren, mit der morphologische, funktionelle und dynamische Aspekte biologischer Prozesse modelliert werden können.